Diese Rezeptur ergibt eine zartbittere Schokolade mit hohem Kakaoanteil (etwa 80%). Die Herbe kann durch die Menge des zugegebenen Agavensirups individuell getroffen werden. Je mehr Süße, desto weniger bitter wird das Endprodukt und je weniger Agavensirup, desto herber und ursprünglicher wird die individuelle Schokoladenmischung.

Rezepteigenschaften:

lactosefrei, vegan, vegetarisch
Vorbereitungszeit: keine
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Kühlzeit: 5-20 Minuten
Haltbarkeit: im Kühlschrank, luftdicht verpackt, mehrere Wochen – frisch schmeckt die Schokolade jedoch am besten

Zutaten für ca. 240 g:
  • 90 g Kakaobutter
  • 50 g Kakaopulver, stark entölt
  • 45 g gemahlene Kakaobohnen
  • 2-4 Eßlöffel Agavensirup
  • 1 Teelöffel Bourbon Vanille
  • 2 Prisen Salz
  • Toppings nach Wahl (Gewürze, getrocknete Früchte, Kokosraspeln, Nüsse)
Zubereitung:
  1. Kakaobutter im Wasserbad schmelzen:
    Kakaobutter idealerweise in einen kleinen Topf/eine Metallschüssel abwiegen und schmelzen. Lesen Sie hirzu auch „wichtiges zur Herstellung vorab“.
  2. Während die Kakaobutter schmilzt, in eine zweite Schüssel (optimalerweise ebenso aus Metall) nacheinander die gemahlenen Kakaobohnen, das Kakaopulver, die gemahlene Vanille und das Salz geben. Achtung: die Bestandteile noch nicht vermengen, sondern lediglich aufeinander schichten.
  3. Sobald die Kakaobutter restlos geschmolzen ist, aus dem Wasserbad nehmen und die Unterseite des Gefäßes mit einem Küchentuch trockenwischen, damit kein Wasser in die Mischung tropft. Stufenweise die Kakaobutter und den Agavensirup in die Schüssel zu den festen Zutaten geben und mit einem Löffel gut verrühren bis eine glatte Konsistenz erreicht ist. Die Kuvertüre sollte leicht vom Löffel tropfen können. Gegebenenfalls die Schüssel zurück ins Wasserbad auf die ausgeschaltete Herdplatte stellen und unter stetigem Rühren noch mal für paar Minuten (meist genügen 1-2 Minuten) erhitzen. Allerdings gilt auch hier: nicht zu stark erhitzen, da ansonsten die Masse gerinnt. Beim Süßen mit 1-2 Eßlöffel Agavensirup beginnen und nach vollständiger Zugabe der Kakaobutter mit weiteren 1-3 EL abschmecken. Bedenken Sie hierbei: die Schokolade verliert beim Erkalten immer etwas an Süße.
  4. Gießen und Dekorieren:
    Nun die fertige Masse mit Hilfe eines Löffels bis kurz unter den Rand in die gewünschten Formen gießen. Diese gibt es gerade in der Vorweihnachtszeit in zahlreichen Geschäften zur Auswahl (Silikon, Hartplastik). Zum besseren Verteilen und zur Vermeidung von Luftblasen die Form rechts und links mit beiden Händen ergreifen und behutsam auf die Arbeitsplatte klopfen. Nun ran ans Dekorieren / Verfeinern. Verleihen Sie Ihren Kreationen durch die Zugabe von Toppings nicht nur optisch, sondern vor allem auch geschmacklich den gewünschten Pfiff. Von fruchtig z.B. zerkleinerte Trockenfrüchte über klassisch wie z.B. gehackte oder gemahlene Nüsse, oder jahreszeitengerecht z.B. mit weihnachtlichen Gewürzen bis hin zu kräftig-ungewöhlich z. B. Pfeffer, Salz. .Seien Sie kreativ und schaffen Sie Ihre Wunschkombinationen, die es so sicherlich nirgends zu kaufen gibt.
  5. Nun die fertiggefüllten Formen erkalten lassen. Dies gelingt am besten im Kühlschrank (15-20 Minuten), oder aber im Tiefkühlfach/schrank (5-10 Minuten). Die Schokolade sollte beim Umdrehen der Formen von alleine leicht herausfallen. Löst sich die Masse nicht von selbst, noch mal zurück in die Kühlung damit! Sie wollen die Schokolade ohne Formen herstellen? Auch das ist ohne weiteres möglich. Stellen Sie einfach Bruchschokolade her, indem Sie die Masse auf Backpapier gießen, dekorieren und nach dem Erkalten in Stücke brechen.
Letzte Hinweise:

Auch bei der Lagerung Ihrer Schokolade spielt die Temperatur eine Rolle. Zu warme (über 20°C) , kalte Temperaturen (unterhalb von 8°C) oder auch Temperaturschwankungen führen zu weißen unansehlichen Flecken. Zudem sollte die Schokolade luftdicht und gut verpackt, möglichst dunkel und trocken gelagert werden, damit weder das Aussehen, noch der Geschmack darunter leiden!